Schuldenuhr für Mannheim: Sind Sie dafür oder dagegen?

(16.07.2012) Jeder kennt die sog. Schuldenuhr des Bundes der Steuerzahler (siehe Bild). Es handelt sich um einen öffentlichen Zähler, der die aktuelle Verschuldung eines Staates oder einer Stadt anzeigt und durch sekundenweise Aktualisierung das Fortschreiben derselben visualisiert. Eine deutsche Schuldenuhr befindet sich am Eingang der Zentrale des Bundes der Steuerzahler in Berlin, ebenso eine in Wiesbaden. Auch im Fraktionssaal der CDU im Niedersächsischen Landtag befindet sich eine solche Schuldenuhr.
Nunmehr fordert die FDP-Fraktion im Mannheimer Gemeinderat ebenfalls, eine eigene Schuldenuhr für die Stadt Mannheim an prominenter Stelle in der Innenstadt aufzustellen. Sie verweist auf den Schuldenberg von mehr als 700 Millionen Euro, bzw. 1,17 Milliarden Euro, wenn man die städtischen Eigenbetriebe hinzurechnet. Die Mannheimer Schuldenuhr – so die FDP-Fraktion – soll das Bewusstsein für eine generationengerechte Kommunalpolitik schärfen und Mahnmal und Ansporn zugleich sein.
Eine solche städtische Schuldenuhr kann offensichtlich erzieherische Wirkung haben. So gab es in der Stadt Langenfeld im Rheinland auch eine Schuldenuhr. Sie wurde jedoch 2008 wieder abmontiert, nachdem die Stadt schuldenfrei geworden war. Ähnlich in Düsseldorf: Auch dort gab es eine Schuldenuhr, bis auch Düsseldorf 2007 schuldenfrei war. Seitdem wird auf dieser Uhr die Zeit angezeigt, seit der Düsseldorf keine Schulden mehr hat. Warum nicht auch in Mannheim?
Was denken Sie über eine „Mannheimer Entschuldungsuhr“? Stimmen Sie ab auf unserer Homepage www.cdu-oststadt-schwetzingerstadt.de/Umfrage!